Die Sehnenscheidenentzündung im Rollknorpel
kann bei Bewegungen der Sehne starke
Nervenimpulse  / Attacken auslösen.

Clusterkopfschmerzen: Der bislang nicht erkannte Trigger

Bei Clusterkopfschmerzen gibt es einen großen Trigger, der von Neurologen und den meisten Betroffenen noch nicht wahrgenommen wurde. Diesen Auslöser von Attacken möchte ich in einer Studie nachweisen und gleichzeitig zeigen, wie man den Betroffenen dauerhaft helfen kann.


Dieser Schmerzauslöser kann eine Entzündung der Sehnenscheide sein,
die sich direkt über dem schmerzenden Auge befindet. (siehe Bild oben)

Ich habe in den letzten Jahren weit über 100 „Clusterköpfe“ gebeten, sich das schmerzende Auge für ein bis zwei Tage mit einer Augenklappe abzudecken. Das Ergebnis war eindeutig: Die Anzahl und die Stärke der Attacken gingen bei den allermeisten Betroffenen mit der Augenklappe deutlich zurück! Ich hatte mehrere Chroniker, die mit der Augenklappe nach zwei Tagen schmerzfrei wurden. Als die Augenklappe abgesetzt wurde, kehrten die Attacken nach kurzer Zeit mit voller Stärke zurück – weil sich die Augenmuskeln dann wieder verkrampfen mussten (Erklärung folgt). Eindeutiger kann man diesen großen Auslöser von Clusterkopfschmerzen wohl nicht nachweisen.

Die meisten Menschen mit Clusterkopfschmerzen konnten zudem mit der Augenklappe viele Trigger wirkungslos machen und blieben z.B. bei Alkohol, bei Flackerlicht, im Flugzeug oder bei starken Lösungsmitteln völlig schmerzfrei. Wurde die Augenklappe bei diesen Triggern nicht getragen, kam es jedes Mal zu Attacken. Bitte sehen Sie hierzu die Berichte auf YouTube. Vielen Betroffenen konnte ich später mit einer Prismenbrille helfen, hierzu später mehr.

Das herabhängende Augenlid schützt Betroffene genauso wie die Augenklappe, denn es unterbricht bei einer Attacke das binokulare Sehen. Dadurch können sich die Augenmuskeln entspannen, was die Clusterkopfschmerzen lindert. Dies ist sozusagen eine „körpereigene Augenklappe“, was für eine geniale „Erfindung“ der Evolution.

Zwei Professoren / Statistiker im Medizin-Bereich, sagten mir hierzu: „Wenn sich die Anzahl und die Stärke der Clusterkopfschmerz-Attacken mit einer Augenklappe verringert, ist das ein objektiver Beweis für die Schmerzursache. Deshalb haben auch chronische Clusterkopfschmerzen ihre Warnfunktion nicht verloren, sondern weisen mit jeder Attacke auf diesen Auslöser hin.

Die einzig mögliche Erklärung für diesen „binokularen Schmerzauslöser“ ist das latente Schielen. Dies ist keine Krankheit und betrifft ca. 70 Prozent aller Menschen. Die meisten können das latente Schielen mühelos kompensieren, aber nicht alle

Wenn so Betroffene eine Prismenbrille erhalten ist es genauso. Die Betroffenen sind nur solange beschwerdefrei, wie diese getragen wird. Wird die Prismenbrille abgesetzt, kehrt der Clusterkopfschmerz nach kurzer Zeit zurück. Auch dies ist ein objektiver Beweis für den binokularen Schmerzauslöser. Dies ist das latente Schielen bzw. eine zuvor nicht erkannte Winkelfehlsichtigkeit.

Bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen weicht immer das schmerzende Auge etwas von der Parallelstellung ab. (kleiner Silberblick) Dieses Auge muss im beidäugigen Sehen ständig „arbeiten“ / fusionieren, um seine Fehlstellung mit den Augenbewegungsmuskeln auszugleichen. Manche Betroffene sprechen dann von einem unangenehmen Druck hinter dem betroffenen Auge, der öfters auch als Hintergrundschmerz beschrieben wird.

Die ständige Anspannung der Augenbewegungsmuskulatur kann zu einer Entzündung im Augenbewegungsapparat führen – da sich über jedem Auge eine Sehnenscheide befindet, die als Trochlea oder Rollknorpel bezeichnet wird. Diese ist auf dem Bild von Wikipedia weiß markiert direkt über dem Auge zu sehen. Bei Bewegungen der entzündeten Sehne könnten dort so starke Nervenimpulse entstehen, dass diese vom Betroffenen als Clusterkopfschmerz-Attacken wahrgenommen werden. 

Der Rollknorpel bzw. die Sehnenscheide befindet sich am Nasenbein, direkt über dem schmerzenden Auge. Die Nervenverbindungen zum Gehirn sind hier sehr kurz, anders als bei einer Sehnenscheidenentzündung im Arm oder im Fuß, was eine Erklärung für die stärkeren Nervenimpulse / Schmerzen sein könnte.

Diese Sehnenscheidenentzündung kann durch Histamine etc. verstärkt werden und somit auch den Clusterkopfschmerz. Eine Winkelfehlsichtigkeit kann auch nachts im REM-Schlaf Attacken auslösen, weil dies eine starke Muskelbelastung für das schmerzende Auge ist. Viele weitere Infos hierzu auf meiner Seite Clusterkopfschmerzen.

Vermutlich fragen Sie sich jetzt, wenn die Lösung so einfach ist, warum ist denn da zuvor noch kein anderer draufgekommen? Hierzu gibt es folgende Erklärung: Ärzte suchen bei Clusterkopfschmerzen ausschließlich nach Krankheiten, finden aber keine. Da das latente Schielen / Heterophorie / Winkelfehlsichtigkeit keine Krankheit ist, wird es von Ärzten als mögliche Ursache von Clusterkopfschmerzen nicht wahrgenommen.

Dies ist leider bis heute so, obwohl der Berufsverband der Augenärzte / BVA in einer Pressemitteilung darüber berichtet hat, dass Kopfschmerz oft vom Auge ausgeht. Im unteren Teil der Mitteilung steht, dass Kopfschmerzen durch die Verkrampfung der Augenmuskeln bei einem gestörten Augenmuskelgleichgewicht / Heterophorie ausgelöst werden können. Das ist genau das, was ich sage.

Wenn Sie als Neurologe / in prüfen möchten, ob die Augenklappe tatsächlich hilft, empfehlen Sie doch bitte Ihren Patienten sich damit das schmerzende Auge für zwei Tage abzudecken. Die meisten werden Ihnen für diese Empfehlung sehr dankbar sein, weil sie so viele sonst entstehenden Attacken verhindern können.

Wenn dies so ist, hat der / die Betroffene eine Heterophorie / Winkelfehlsichtigkeit, die nur im beidäugigen Sehen Beschwerden auslösen kann. Diesen Menschen kann ich mit einer Prismenbrille helfen, weil sich damit die Augenbewegungsmuskulatur hinter dem schmerzenden Auge genauso entspannen kann, wie mit der Augenklappe.

Das Resultat wird nach einigen Wochen eine deutliche Reduzierung der Attacken oder Schmerzfreiheit sein – denn die Sehnenscheide im Rollknorpel heilt nur langsam ab. Dies ist genauso wie bei jeder anderen Sehnenscheidenentzündung auch. Voraussetzung ist, dass die Fehlbelastung dauerhaft mit einer Prismenbrille behoben wird.

Menschen mit Clusterkopfschmerzen wird oft Kortison verordnet, genauso wie bei anderen Sehnenscheidenentzündungen. Auch dies ist aus meiner Sicht ein starkes Indiz für eine ursächliche Sehnenscheidenentzündung über dem schmerzenden Auge.

Das latente Schielen bzw. die daraus resultierenden Winkelfehlsichtigkeiten sind bei Clusterkopfschmerzen meistens so gering, dass sie von Augenärzten und Augenoptikern nur selten gefunden werden. Dann wird den Betroffenen gesagt, „Ihre Augen sind gesund, es liegt nicht an den Augen“. Ich hatte unzählige Betroffene bei denen es so war, den meisten konnte ich später mit einer Prismenbrille helfen!

So Betroffene gingen später zu ihren Neurologen, um voller Freude darüber zu berichten, wie sehr ihnen die Prismenbrille hilft. Leider war das Interesse dort gleich Null, diese Menschen wurden belächelt oder ignoriert. Hierbei handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern um circa 75 Betroffene. Dazu gehört auch Frau Doris Kümmel, über die der SWR berichtet hat: „Cluster, der schlimmste Kopfschmerz der Welt“.

Als diese Menschen beim Bundesverband der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppen (CSG) e.V. oder in den großen Foren bei Facebook über ihre positiven Erfahrungen berichten wollten, wurden deren Beiträge von den Administratoren gelöscht. Eine häufige Begründung war: „Das ist nicht in einer Studie bewiesen“. Das stimmt, aber deshalb müssen die Berichte der Betroffenen doch nicht falsch sein! Deshalb möchte ich unbedingt die Richtigkeit dieser Berichte in einer wissenschaftlichen Studie nachweisen. Für eine solche Studie bitte ich alle um Unterstützung, die an der Ursachenfindung von Clusterkopfschmerzen interessiert sind.

Ich bin sicher, dass ich den meisten Betroffenen mit einer Prismenbrille helfen kann und sehe meine Erfolgsquote in einer Studie bei 75 Prozent. Damit meine ich eine deutliche Reduzierung der Attacken oder Beschwerdefreiheit. Mehr Informationen gerne auf Anfrage. Zu mir kam vor kurzem eine Ärztin, die selbst unter Clusterkopfschmerzen leidet. Sie hält meinen Lösungsansatz (Sehnenscheidenentzündung über dem schmerzenden Auge) für möglich und will später über ihre Erfahrungen mit der Prismenbrille per Video berichten.

Es gibt jedoch noch einen weiteren Grund, weshalb eine Studie wichtig ist: Die meisten Betroffenen konnten nämlich ihre Medikamente dank der Prismenbrille deutlich reduzieren oder ganz weglassen. Dies möchte ich ebenfalls in einer Studie nachweisen.

Eine solche Krankenhausstudie würde jedoch ca. 150 000 Euro kosten. Das kann ich nicht bezahlen. Ich würde aber alle Probanden kostenlos mit Prismenbrillen versorgen, denn es ist mein Ziel, dass dieser Auslöser von Clusterkopfschmerzen von Ärzten wahrgenommen wird. Wer könnte hier helfen?

Ich habe mit vielen Menschen über eine Studie gesprochen, denen ich mit einer Prismenbrille helfen konnte. Diese sagten mir: „Wer hilft hat Recht“. Ich möchte nicht Recht haben, sondern erreichen, dass Ärzte auf das hören, was die Clusterköpfe selbst sagen. Diese können am besten beurteilen, was bei Clusterkopfschmerzen wirklich geholfen hat. Hierzu möchte ich noch anmerken, dass eine Prismenbrille im Gegensatz zu Medikamenten keine Nebenwirkungen hat. Wenn sie hilft, wird sie sehr gerne getragen und wenn nicht wieder abgesetzt, dann ist alles genauso wie zuvor.

Ich korrigiere Winkelfehlsichtigkeiten nicht nach MKH von Haase, sondern mit einer eigenen Messmethodik. Bei der MKH gibt es Risiken, wie z.B. das Ansteigen der Prismenwerte, was eine unnötige Augenmuskeloperation zur Folge haben könnte. Das kritisiere ich genauso, wie viele andere! Mit meiner Messmethodik kann ich alle Risiken der MKH ausschließen. Bitte lesen Sie hierzu meine Seiten Winkelfehlsichtigkeit und Garantie. Bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen liegt das Gesamtprisma meiner Prismenbrillen meistens unter 1,50 Prismendioptrien. Diese geringen Werte können niemals zu einer Augenmuskeloperation führen, denn Winkelfehlsichtigkeiten werden erst ab einem Gesamtprisma von 50-60 Prismendioptrien operiert.

Warum kann das latente Schielen auch nachts Clusterkopfschmerzen auslösen?

Anerkannte Neurologen berichten, dass Attacken hauptsächlich im REM-Schlaf auftreten. Nähere Informationen finden Sie hierzu bei  Prof. Dr. Stefan Evers und Frau Prof. Dr. Svenja Happe  

Im REM-Schlaf kommt es zu heftigen, ruckartigen Bewegungen der Augen, die den Rollknorpel bzw. die Sehnenscheide stark belasten. Viele Infos hierzu auf meiner Seite Clusterkopfschmerzen.


Schlusswort:

Sehr geehrte Neurologinnen und Neurologen,

ich korrigiere seit 2018 Winkelfehlsichtigkeiten bei Menschen mit Clusterkopfschmerzen und habe in dieser Zeit viel von den Betroffenen erfahren. Hinter jedem Einzelfall verbirgt sich ein Schicksal, nicht wenige haben die Hoffnung aufgegeben, dass es trotz aller Medikamente jemals wieder besser werden könnte. Nicht wenige waren deshalb verrentet, berufsunfähig oder tatsächlich selbstmordgefährdet.

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Wäre es nicht schön, wenn wir diesen Menschen wieder Hoffnung geben, weil in einer Studie der Schmerzauslöser „binokulares Sehen“ nachgewiesen wird? Wenn sich zudem herausstellt, dass den Betroffenen mit einer Prismenbrille geholfen werden kann und die Medikamente deshalb reduziert oder weggelassen werden können? 

Dieser Schmerz betrifft in Deutschland ca. 150 000 Menschen und Millionen Menschen weltweit. Sollte da nicht alles getan werden, um einer möglichen Ursache auf die „Spur“ zu kommen? 

Deshalb suche ich auf diesem Gebiet die Zusammenarbeit mit allen interessierten Ärzten. Für eine Studie empfehle ich ausschließlich Menschen mit chronischen Clusterkopfschmerzen, weil hier der Nutzen meiner Prismenbrillen am besten nachgewiesen werden kann. In einer solchen Studie werde ich alle Probanden kostenlos versorgen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich bei mir melden.
Bitte schreiben Sie an info@richtig-sehen.de oder rufen Sie gerne an Tel. 030 882 44 42

Jürgen Peschlow, staatl. gepr. Augenoptiker / Optometrist